Kaufnebenkosten Immobilien 2026

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler. Realistisch landen die Nebenkosten zwischen 8% und 15% des Kaufpreises. Wir zeigen alle Posten transparent.

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Welche Nebenkosten gibt es beim Hauskauf?

PostenHöheWer zahlt?
Grunderwerbsteuer3,5% - 6,5%Käufer
Notarkosten1,0% - 1,5%Käufer
Grundbuchkosten0,4% - 0,5%Käufer
Maklerprovision (wenn beauftragt)3,57% inkl. MwSt.geteilt: Käufer/Verkäufer
Sachverständige/Gutachten (optional)500-2.500 €Käufer
Typische Gesamtnebenkosten8% - 15%

Praxisbeispiel: Eigentumswohnung 350.000 € in NRW

PostenBetrag
Kaufpreis350.000 €
Grunderwerbsteuer NRW (6,5%)22.750 €
Notarkosten (1,5%)5.250 €
Grundbuchkosten (0,5%)1.750 €
Maklerprovision (3,57%, hälftig)12.495 €
Gesamtkosten392.245 €
Davon Nebenkosten42.245 € = 12,1%

Wo lassen sich Nebenkosten sparen?

Wichtig für Investoren: Nebenkosten sind absetzbar

Bei vermieteten Immobilien sind die Nebenkosten Teil der Anschaffungskosten und über die AfA absetzbar. Bei einem Spitzensteuersatz von 42% kommt von den 42.245 € Nebenkosten über die Jahre rund 17.700 € als Steuerersparnis zurück. Bei Denkmal-AfA oder Sonder-AfA § 7b sogar deutlich mehr.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Nebenkosten beim Hauskauf 2026?

Realistisch zwischen 8% und 15% des Kaufpreises. Setzt sich zusammen aus Grunderwerbsteuer (3,5-6,5%), Notar (1-1,5%), Grundbuch (0,4-0,5%) und ggf. Maklerprovision (3,57% inkl. MwSt., meist hälftig geteilt zwischen Käufer und Verkäufer).

Sind Kaufnebenkosten steuerlich absetzbar?

Ja, bei vermieteten Immobilien. Sie zählen zu den Anschaffungskosten und werden über die AfA über 33-50 Jahre abgeschrieben. Bei Spitzensteuersatz kommen so über die Jahre 30-40% der Nebenkosten als Steuerersparnis zurück.

Kann man Nebenkosten finanzieren?

Grundsätzlich ja, allerdings nur bei guter Bonität und mit höheren Zinsen als für die Hauptfinanzierung. Banken sehen Nebenkosten als Eigenkapital-Ersatz, das Risiko ist höher. Üblich sind 0,5-1,5% Aufschlag auf den Standardzins.

Welches Bundesland hat die niedrigsten Nebenkosten?

Bayern und Sachsen mit 3,5% Grunderwerbsteuer. Bei einem 400.000 € Kauf spart das gegenüber NRW (6,5%) bereits 12.000 € allein an Grunderwerbsteuer.

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